Manchmal ist es einfach zum Mäusemelken. Du hast schon länger den Traum, im Internet ein tolles Ding hochzuziehen. An jeder Ecke des World Wide Web schwärmen selbsternannte Experten – manche nennen sich sogar Gurus (oh Graus!) – von der Freiheit des Digitalen Nomaden. Sie werfen mit Worten um sich die sich Expertise, Avatar, finanzielle Freiheit, Zeit nicht gegen Geld tauschen, High Ticket Preise, Chatbots, PPC, Funnel und weiß der Geier nicht, wie sie sich sonst noch nennen.

Aufgrund der Vielzahl an Begriffen, die die neuen Medien mit sich bringen, sollte jedem klar sein, dass genau dahinter jede Menge Informationen zur Implementierung, Anwendung und Nutzung stecken.

Sind wir zu naiv, um zu erkennen, dass wir mehrere Jahre brauchen, um das alles zu beherrschen. Und zack: Kaum ein neues Tool gelernt, schon ist es wieder out und ein vermeintlich besseres kommt auf den Markt.

Und so geht das nun schon einige Jahre und wird vermutlich noch sehr lange so weitergehen, mit dem Unterschied, dass es dann noch mehr erfolgsversprechende Produkte gibt.

Sicher ist es als Online Marketing Mensch unabdingbar, sich ständig weiterzubilden. Aber hat das alles einen Sinn? Ist das nur eine Blase? Gibt es denn wirklich so viele Leute, die erfolgreich geworden sind. Ja, es gibt sie. Und es gibt unzählige Mikrokosmen. Jeder meint, dass er die wichtigsten Personen kennt. Doch in einem anderen Mikrokosmos hingegen herrschen wieder andere Experten.

Ok, genug, es ist egal, wie viele Newbies oder Oldies das draußen herumschwirren. Eins ist klar: Das ganze Thema Digitalisierung steht noch so weit am Anfang, dass das Potential aus heutiger Sicht unermesslich ist. Es ist nach wie vor nicht zu spät, auf diesen wunderbaren Zug aufzuspringen.

Ohne konkrete Planung und Disziplin, sich nicht von Verlockungen ablenken zu lassen, wirst Du es nicht weit bringen. Du wirst Dich immer nur fragen, warum Du noch nicht weiter bist und eigentlich nichts oder so gut wie nichts verdienst.

Mach Dich nicht kirre.

Wie immer: Ordnung ist das halbe Leben. Deshalb ist ein konkreter Plan das Non-Plus-Ultra. Meine Empfehlung ist es, jede auch noch so banale Aktivität in Deinen Google Calendar einzutragen. Wenn Du Dich dann strickt an Deinen Plan hältst, kommst Du auch voran.

Ich gehe sogar noch weiter, indem ich einerseits ein Bullet Journal führe, das einerseits eine kalendarische Funktion hat, aber darüber hinaus, wie ein Tagebuch aufgebaut ist. Die Kombination Bullet Journal und Google Calendar ist für mich perfekt. 

Seit Jahren habe ich viele Bullet Journale selbst erstellt. Es gibt aber wunderbare vorgefertigte Journale. Das, meiner Meinung nach beste Bullet Journal mit allen Tools, ist dieses hier.

Und endlich dann siehst Du auch Ergebnisse.

Viel Glück!